7th House

 Rezensionen

 

7th house project auf facebook

 

 

 

 

Symeon von Radio Darkfire

 

Kurz vor meinem Geburtstag bekam Darkkisses eine CD zugespielt. Die Band nennt sich wie oben bereits steht „7th House Project“. Die Cover-Art lässt schon erste Ahnungen zu, die ich aber nicht vorwegnehmen möchte. 

 

Schon der erste Titel sagt klar: Downtempo, oder auch "Lounge" wie man heute zu sagen pflegt. Auffällig schon in der ersten Minute... Es gibt sogar sehr gut arrangierte Gitarrensounds. Eine markante Stimme mit leichten Vibes von Dave Gahan (Depeche Mode) meets Dave Grohl (Foo Fighters). Sie scheint der Beschriftung nach Sven Nickel zu gehören. Geschickt platzierte disharmonische Riffs geben dem Song „Beware Of Lies“ einen komplett individuellen Charakter.  

 

Der chillige Beat – teilweise sogar mit trockenen, mittig gestimmten Kickdrums zieht sich durch das ganze Album. 14 großartige Songs hat es. Allesamt durchaus tauglich, in einer angesagten Szene-Location gespielt zu werden. Gefühlvolle Instrumentalisierung, auffallend hell abgemischte Sounds (bestens auch für den Genuss mit guten Studio-Kopfhörern geeignet) und dadurch alles andere als „einschläfernd“ - ganz im Gegenteil.  

 

Weiteres Ohrenmerk möchte ich auf Titel Nummer 3 richten. Der Titelsong zum Album:“Insane“... Interessantes Intro mit Soundeffekten, die alle Erwartungen offen lassen. Dann ein cooler 4/4-Takt, und total virtuose und doch einladende Flächen. Bis sich schließlich die eigentliche Melodie hervorarbeitet und eine angenehme Stimme zur Musik gesellt.   

 

Weitere Songs sind • Not Your Normal Girl (mit offenbar SEHR gut trainierter Damenstimme, herausragende Gesangskunst!), • Time And Space, • Broomstick And Bitches (feat. Effluence), • Dragon's Breath (!!! ANHÖREN !!!), • Down (feat, Kate Dilemma, ebenfalls eine großartig ausgewählte Stimme), • It's Never Too Late, • One Thousand Times (noch einmal mit Sven Nickel)• In The Flowstone Cave   

 

Und den BONUS-Dancetracks, die einen in den Fußwippalarm versetzen:• Tribute To James T. Kirk• Down (Minimalhouse Remix)• Broomsticks And Bitches (Ready To Explode Remix)  

 

Alle drei lassen den Freund der eher tanzbaren Elektrosounds nur schwerlich stillsitzen. Treibender Beat mit wohlproportioniertem "Bummbumm" und eingängige Flächen wie Hooklines, elegant platzierte Effekte auf Vocals oder Ambient-Organs, Saxophon...  

 

Dieser Silberling ist gänzlich konträr zu seinem Titel … Alles andere als verrückt. Dieses Album sollte in keinem Regal fehlen, dass sehr gerne Downtempo, Ambient, Chillout und „Lounge“ beherbergt. Damit möchte ich 7th House Project keinesfalls in eine dieser Schubladen stopfen. Denn es zeigt klar und deutlich ganz eigene Charakteristika und einzigartige Spuren, die es (zum Glück) irgendwie in alle und irgendwo so richtig in gar keine passen lassen.  

 

Insane... Ist nur, wer sich diesen Silberling entgehen lässt.

 

 

 

 

The Real Dr. Music

 

Groovige Klänge gibt’s vom 7th House Project. Das Kölner Label Heyband.com hat die Musik des deutschen Studio Projekts veröffentlicht. Der für die 14 Songs verantwortlich zeichnende Mastermind ist der Produzent Michael Niel, der sich zur Unterstützung die Dienste diverser Interpret(inn)en gesichert hat. Der Zuhörer begibt sich auf einen Streifzug durch die Historie der elektronischen Musik - nach dem acidjazzigen „Vampires!“ geht es mit dem ambienten Titelsong “Insane” auf die „kraftwerkige“ Bundesstrasse, die Ohren werden eingetaucht in den hypnotischen Untergrund („Not Your Normal Girl“), der vom gefühlvollen Gesang von Diane Jessurun veredelt wird. Das Youtube Girlie war zum ersten Mal vor 6 Jahren in den Focus meines musikalischen Interesses gerückt, als sie eine feine Cover Version des „Kansas“-Klassikers „Dust In The Wind“ gesungen und hochgeladen hatte. Mittlerweile sind über 150.000 User in den Genuss dieses Videos gekommen.

 

Das Drum Program in „Broomsticks And Bitches“ erinnert mich stark an die von Jazzie B. generierten SIIS Grooves der 90er – die Stimme von EFFLUCENCE dagegen an inbrünstigen „Sprechgesang“ einer gewissen “Madonna”, wie sie ihn gerne zur Zeit ihrer „Eroica“-Phase in einigen alternativen Remix-Versionen praktiziert hat. Ein cooles Gemisch mit kultiger Underground-Atmo! Wer sich immer noch auf der Suche nach der „Hexe von Blair“ befindet, wird eventuell im dazugehörigen Videoclip fündig: //youtube.com/watch?v=fgIrr6CckAE

 

Fazit: Mir persönlich sind die regulären Album Titel allerdings zum Zeitpunkt dieser Rezi etwas zu ruhig, die Party beginnt dann allerdings doch noch – nämlich mit den 3 „Bonus Dance Tracks“ – hier zeigt sich, dass der legendäre Käptn des Raumschiffs Enterprise auch das Tanzbein schwingen kann im geilen House-Funk-Groover „Tribute To James T. Kirk“ – knappe 5 Minuten mit 120 bpm – da hätte ich mir etwas mehr davon gewünscht von diesem kosmonautischen Stoff! Auch der „Minimal House Remix“ (112 BPM) von „Down“ überzeugt mit afrikanisch-tribalen Vibes und der Säuselstimme von KATE DILEMMA, der „Ready To Expolode Remix“ von “Broomsticks And Bitches“ kommt mit kathedralischer Orgel und interessanten Dub-Effekten.

 

ELECTRONIC

Für Fans von: Tangerine Dream - Food For Fantasy - Kitaro

DEUTSCHLAND

 

  

 

 

 CD-Tests.de

 

Wahnsinnig oder verrückt – so kann man den Albumtitel „Insane“ übersetzen. Aber hat das Album diesen Titel tatsächlich verdient und ist wahnsinnig gut oder ist es so verrückt, dass es nur für ein ebenso verrücktes Publikum geeignet ist?

 

7th House Project ist der Name eines Projekts, das wahrscheinlich noch nicht allzu vielen bekannt ist. Macht aber nichts! Nein, nein – sicherlich nicht, weil dieser Sound nicht hörenswert ist, sondern weil 7th House Project gerade erst das Debütalbum „Insane“ heraus gebracht hat und somit noch nicht allzu viele mit diesem Projekt in Verbindung gekommen sind. Das könnte sich aber bald ändern! Denn diese erste Scheibe hat einiges zu bieten, Electro-Fans werden hier eine Scheibe bekommen, die ihnen eine Menge Freude bereitet und so bald wohl nicht mehr aus dem CD-Player wegzudenken ist.

 

Michael Niel, der übrigens hinter diesem Projekt steckt, hat es geschafft, auf „Insane“ eine gelungene Mischung zwischen instrumentalen und gesungenen Songs zu produzieren. Und das ist so gut gelungen, dass sich sogar diejenigen, die eigentlich mit elektronischer Musik nicht allzu viel anfangen können, „Insane“ mal anhören sollten. Ja, wir würden sogar so weit gehen und sagen, dass selbst Gothic-Fans zumindest mit dem ersten Song des Albums gut bedient sind.

 

Auch Depeche Mode-Fans und Kraftwerk-Fans könnten ihren Gefallen an „Insane“ finden, hat 7th House Project doch all diese Vorbilder auch in die eigene Musik einfließen lassen. Ihr seht schon: Auch auf dem elektronischen Gebiet ist einiges an Abwechslung möglich und diese wurde hier gut und deutlich in Szene gesetzt. So gut, dass auch wir als Rock- und Metal-Fans gerne in Zukunft öfter mal in diese Dance-Scheibe auflegen werden!

 

Daumen hoch für 7th House Project – dieses Debüt ist wirklich wahnsinnig gut gelungen!

  

Unser Fazit

7th House Project – Insane Wertung 87 von 100 Punkten

 

"Ein sehr gelungenes Debüt, das nicht nur eingefleischte Elektro-Fans begeistern kann!"


 

Gesamt

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